Fragen und Antworten zur Infrarot Heizung

Fragen und Antworten zur Infrarot Heizung

Rund um die Infrarotheizung tauchen immer wieder einige Fragen auf. Dies wird bedingt durch viele Fehlinformationen jedoch auch durch den Umstand, dass sich diese Heizsysteme noch nicht flächendeckend etablieren konnten. Viele Fragen lassen sich jedoch einfach beantworten:

Wie groß muss eine Infrarotheizung sein?

Dies hängt von mehreren Faktoren ab wie etwa dem Gesamtzustand des Hauses. Ist die Raumhöhe eher gering, gibt es viele Fenster oder wie gut ist das Gebäude isoliert sind Faktoren, die starken Einfluss auf den Wärmebedarf haben. Zudem ist bei der Infrarot Heizung die Ausrichtung der Räumlichkeiten ebenfalls entscheidend. Räume die Richtung Süden ausgerichtet sind müssen weniger beheizt werden, da die natürliche Infrarotwärme der Sonne bereits einen Teil der Heizleistung übernimmt, wo hingegen Zimmer die Richtung Norden liegen deutlich mehr beheizt werden müssen.

Infrarotheizung
Als generellen Richtwert kann man jedoch sagen, dass pro Quadratmeter eine Heizleistung zwischen 40 und 50 Watt notwendig ist. Besitzt ein Heizelement eine Größe von 60 x 40 cm bei einer Heizleistung von 200 Watt können damit etwa sechs Quadratmeter beheizt werden. Mit einem Heizelement in der Größe von 60 x 120 cm und einer Heizleistung von 700 Watt können hingegen rund 16 Quadratmeter problemlos beheizt werden.

Wie groß ist der Wirkungsgrad von Infrarotheizungen?

Bei einer optimalen Ausrichtung liegt der Wirkungsgrad bei nahezu 100 Prozent. Dadurch liegt sie deutlich über der Raumluftheizung. Um den Heizeffekt noch zusätzlich zu verstärken können bei der Infrarot Heizung an der Rückseite noch Isolierfolien angebracht werden, wodurch die gesamte Infrarotwärme Richtung Raum geht und nicht im Wandbereich verschwindet.

Ist eine Infrarotheizung mit einer Konvektionsheizung vergleichbar?

Grundsätzlich nein, da rund 75 Prozent über Wärmestrahlung geheizt wird und nur zu rund 25 Prozent die Raumluft, wie bei einer Konvektionszeizung erwärmt wird.

Ist eine Infrarot Heizung auch für feuchte Räume geeignet?

Ja, laut TÜV ist Luftfeuchtigkeit oder Spritzwasser kein Problem. Spezielle Heizsysteme wie die Spiegelheizung oder die Glasheizung sind genau für diese Bereiche ausgelegt. Da es sich bei Spiegelheizung und Glasheizung jedoch um ein elektrisches Gerät handelt, muss ein Mindestabstand von 60 Zentimetern zu den nächsten Wasseranschlüssen eingehalten werden.

Infrarotheizung

Erzeugt eine Infrarotheizung ein Magnetfeld und ist dieses schädlich?

Ja, es wird ein Magnetfeld wie bei jedem anderen elektronischen Gerät erzeugt. Die EU hat hier jedoch verpflichtende Grenzwerte vorgeschrieben, die verschiedene Infrarotheizungen wie etwa die Tafelheizung, die in Kinderzimmern zu finden ist oder die Schreibtischheizung, wie auch alle anderen Modelle nicht überschreiten dürfen. Beim Kauf sollte daher auf das EMV Zeichen geachtet werden, welches sicher stellt, dass diese Grenzwerte nicht überschritten werden.

Kann die Heizung überhitzen?

Obwohl etwa Handtuchhalter bei einer Glasheizung im Bad angebracht werden können, sollte kein Objekt direkt die Infrarotheizung abdecken. An den abgedeckten Punkten kann es zu einem sogenannten Wärmestau kommen. Damit es jedoch nicht zu einem Brand kommt, besitzen Infrarotheizungen eine Temperatursicherung, die bei etwa 100°C den Stromkreis wieder öffnen, wodurch eine Überhitzung verhindert wird.

Kann es zu einem Stromschlag kommen, wenn die Scheibe während des Betriebes bricht?

Nein, auch bei einem Bruch der Scheibe kann es zu keinem Stromschlag kommen. Dafür sorgt eine Verklebung über die gesamte Heizungsfläche, die beispielsweise auch das gesamte Carbonfasergewebe, dass häufig für Infrarotheizungen verwendet wird, zusammen hält. Wird Infrarotwärme in Form einer Spiegelheizung oder einer Glasheizung in feuchten Räumen wie dem Badezimmer verwendet, besteht auch im Falle eines Glasbruchs keine Gefahr eines elektrischen Schlags.

Warum sind Infrarotheizungen noch nicht so weit verbreitet?

Die Vorteile einer Infrarot Heizung liegen klar auf der Hand, dennoch wird sie im Bauwesen noch abgelehnt. Der Grund dafür ist nicht bekannt, möglicherweise will man damit auch bestimmte Berufszweige wie Heizungsbauer schützen. Die Wissenschaft hat sich jedoch schon mehrfach mit der Infrarotheizung beschäftigt, was durchwegs zu der Bestätigung der vielen Vorteile führte. Auf lange Sicht kann die Infrarotheizung wie etwa eine Glasheizung oder eine Schreibtischheizung zur von der Regierung geforderten Energieeinsparung einiges Beitragen.

Im Moment wird der Konsument von öffentlichen Stellen oder dem Bauwesen noch etwas im Dunklen gelassen, was verschiedene Heizungssysteme wie etwa der Glasheizung oder der Hallenheizung anbelangt. Der Konsument muss sich hier leider noch selbst über die verschiedenen Heizungssysteme informieren, weshalb auch gerne online eine Beratung angeboten wird.

Ist eine Infrarotheizung nur als Zusatzheizung geeignet?

Häufig wird eine Spiegelheizung oder eine Tafelheizung als Zusatzheizung verwendet. Eine große Glasheizung kann jedoch durchaus auch als Vollheizung eingesetzt werden. Bei der Hallenheizung ist dies bereits häufiger der Fall und diese wird beispielsweise nicht nur in Produktionshallen, sondern auch in Ställen oder öffentlichen Gebäuden verwendet. Wichtig beim Einsatz etwa von einer Glasheizung als Vollheizung ist die genau die benötigte Wärmeleistung zu berechnen. Hier kann man auch einen Fachmann um Hilfe bitten, um die geeignete Größe zu ermitteln.

Wie und wo kann man eine Infrarot Heizung montieren?

Grundsätzlich überall, denn sie ist für alle Bereich geeignet. Eine Tafelheizung kann im Kinderzimmer oder Büro installiert werden, eine Schreibtischheizung wird direkt beim Arbeitsplatz installiert und eine Hallenheizung erwärmt große Räumlichkeiten. Bei der Montage sollte jedoch darauf geachtet werden, dass der Strahlung eine große Angriffsfläche geboten wird, denn nur dadurch kann viel Infrarotwärme erzeugt werden.

Wie hoch sind die Heizungskosten?

Dies hängt klar vom Stromanbieter ab. Wird beispielsweise eine Glasheizung mit 400 Watt installiert können mit durchschnittlichen Kosten von 33 Cent am Tag gerechnet werden bei einer Laufzeit von etwa zehn Stunden. Rechnet man diesen Wert auf eine Wohnung von 100 Quadratmetern hoch und rund 150 Heiztagen pro Jahr betragen die Kosten im Jahr rund 625 Euro. Durchschnittlich kann bei einer Infrarot Heizung zwischen sechs und acht Euro pro Jahr und Quadratmeter gerechnet werden.

Welche Heizung sollte man wählen, wenn man noch keine Erfahrung mit diesem Heizsystem hat?

Da es sich bei der Anschaffung etwa von einer Glasheizung oder einer Spiegelheizung um eine langfristige Investition handelt, auch wen diese günstig ist, sollten nicht zu halbherzigen Lösungen gegriffen werden. Die Heizungsgröße und Leistung sollte dem Bedarf angepasst sein, denn nur dadurch lassen sich Räume effizient heizen.

Muss die Dämmung bei einer Infrarotheizung gut sein?

Diese Frage lässt sich weder mit eine Ja noch mit einem Nein beantworten. Grundsätzlich ist es nicht notwendig bei einer Infrarotheizung wie etwa einer Glasheizung oder einer Spiegelheizung die Räume in der Dämmung nachzubessern, jedoch ist eine gute Dämmung immer von Vorteil. Eine Dämmung verhindert, dass die warme Luft aus den Räumen entweichen kann und kühle Luft eindringt. Dadurch das bei der Infrarotwärme jedoch nur Objekte erwärmt werden und die Wärmeenergie davon wieder in den Raum zurück reflektiert wird, spielt die geringe Lufterwärmung eine untergeordnete Rolle. Um jedoch zu verhindern, dass kühle Luft in Räumlichkeiten eindringt, ist eine gute Dämmung vorteilhaft.

Kann sich bei einer Infrarot Heizung Schimmel bilden?

Ein klares Nein, denn bei der Infrarotwärme wird keine Barriere zwischen Mauer und Innenraum gebildet. Beim Einsatz etwa von einer Glasheizung oder einer Hallenheizung lässt man der Wand buchstäblich genug Luft zum Atmen. Die Luftfeuchtigkeit kann dadurch besser in den Raum eindringen und es bildet sich kein Kondenswasser an der Mauer. Dadurch wird Pilzen keine Angriffsfläche geboten und es kann zu keinem Befall von Schimmelpilz kommen. Aus diesem Grund wird etwa in Badezimmern oder Nasszellen eine Spiegelheizung oder eine Glasheizung installiert, um genau diesen Befall zu unterbinden. Die Infrarotwärme wird etwa in Form einer mobilen Hallenheizung auch bei der Trockenlegung von Wänden genutzt. Feuchte Wände können damit schonend getrocknet werden, da die Infrarotwärme den Feuchtigkeitsaustausch nicht unterbindet, sondern die Feuchtigkeit aus dem Mauerwerk entweichen lässt.

In unserem Onlineshop finden Sie alle Informationen und Angebote zur Infrarotheizung. Sollten Sie sich nicht sicher sein, welche Infrarotheizung für Ihre Wünsche geeignet ist, kontaktieren Sie uns jederzeit, wie sind Ihnen gerne behilflich.

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